Hubertusfeier 2014

Mintraching ( lbl). Zur Hubertusfeier hatten die Mintrachinger Jäger nach Moosham geladen. Nach einer Hubertus Messe wurden die neuen Jagdscheininhaber offiziell aufgenommen.

Seit vielen Jahren begehen die Mitglieder der Hegegemeinschaft (HG) Mintraching den Namenstag ihres Schutzpatrons mit einer eigenen Hubertusfeier. In diesem Jahr hatte man die BJV Falkner-Bläsergruppe Regensburg unter der Leitung von Hornmeister Wolfgang Kemnitz für die Gestaltung der Hubertusmesse gewinnen können. Außerdem steuerte das Gesangsquartett „Jagabluat“ mit der neuen Jungjägerin Marion Pielmeier an der Zither besinnliche Weisen und Lieder aus der Waldlermesse bei. Revierpächter Andreas Stierstorfer hatte mit seinen Mannen die Kirche auf „Jagd“ getrimmt und so prangte vor dem Volksaltar ein ungerader Zwanzig-Ender Rothirsch mit dem erstrahlten Kreuz zwischen den Geweihenden. H.H Pfarrer Klaus Beck, zuständig für die Pfarrei Mintraching, ging in seiner Predigt auf den geschichtlichen Mythos des Hl. Hubert ein und stellte die Verantwortung des einzelnen für die Schöpfung, also auch das Wild, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Aus der gut gefüllten Mooshamer Pfarrkirche ging es nach dem Schlusssegen nur wenige Meter weiter ins Gewölbe der Brauerei Meyringer. Dort wartete auf die nun hungrigen Gäste bereits ein Rehragout, das der vom Guide Michelin ausgezeichneten Gourmetkoch Christian Braun vom Goldenen Krug in Sengkofen zubereitet hatte und das in der Folge reißenden Absatz fand. Als Höhepunkt der weltlichen Feier nahm HG Leiter Günter Balk die neuen, ortsansässigen Jäger auf, die im abgelaufenen Jahr das „grüne Abitur“, also die Jagdprüfung abgelegt hatten. Mit Stolz stellte er fest, dass die Mintrachinger keine Probleme mit einer Frauenquote hätten, denn von den sieben Neulingen waren immerhin fünf Damen. Die Aufnahme erfolgte durch den altüberlieferten Jägerschlag mit den Worten: „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihn, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihn zu üben stets das rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“ Stellvertreter Karl Brückl erläuterte unterdessen die Historie des Jägerschlags, hieß die „Neuen“ herzlich willkommen und lud sie ein, das monatlichen Treffen der Jäger als gesellschaftliche, brauchtumsfördernde und wissensvermittelnde Einrichtung fleißig zu besuchen.

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