1000 Jahr-Feier Mangolding

Bei der 1000 Jahr Feier in Mangolding nahmen wir in historischen Gewändern am Festwochenende teil. Mit dabei die Falknergruppe aus Regensburg, unsere Hundeführer und wiederum konnten wir zusammen mit der Fa. Ludwig Krinner aus Geiselhöring ein Diarama mit einheimischen Wildarten zur Schau stellen.

Unten einige Eindrücke vom Festsonntag

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Schule im Revier 2010

Mintraching.(lbl) Bereits zum nunmehr achten Mal in ununterbrochener Folge luden die Mintrachinger Jäger knapp 100 Grundschüler zum „Lernort Natur“ in das Jagdrevier von Karl Brückl ins Mintrachinger Holz. Neben Eindrücken über die heimische Fauna und Flora erhielten die Teilnehmer auch eine Erinnerungsmedaille aus heimischem Holz.

Knapp dreissig „Grünröcke“ hatten sich am Freitag morgen schon vor Schulbeginn an der Grundschule Mintraching eingefunden, um die Schüler der dritten Klassen zu einem lehrreichen Vormittag in das Jagdrevier von stellvertretendem Hegegemeinschaftsleiter Karl Brückl abzuholen. Wie in den Vorjahren waren wieder Schüler aus Sünching zu Gast, sowie die Waldlehrpfadbetreuer aus Alteglofsheim. Standesgemäß war die Begrüßung mit Jagdhörnerklang und Hundeführern auf dem Schulhof, wo Rektor Josef Fisch den Jägern schon vorab für ihre Jugendinitiative dankte. Nach einer kurzen Einweisung durch Jagdpächter Karl Brückl ging es mit dem Bus ab in das Mintrachinger Holz, wo die Jäger vier Unterrichtsstationen erstellt hatten, die die Kinder in vier Doppelgruppen in halbstündigem Turnus durchliefen. Die Lehrinhalte waren wie in den Vorjahren von zwei jagenden Lehrern, Katharina Brückl und Walter Schimanko, Schulkind gerecht ausgearbeitet worden.

Auf Station 1 zeigten unter der Leitung von Elisabeth Putz und Thiemo Ammering verschiedene Hunderassen, was ein Jagdhund beherrschen muß und zu leisten imstande ist.

Um unseren Wald schlechthin ging es an Station 2. Hier informierte Revierbetreuer Alfons Putz über den Aufbau und die verschiedenen Funktionen unseres Waldes. Spielend lernten die Kinder die heimischen Baumarten kennen und bald konnten die aufmerksamsten unter ihnen auch schon Zweige den entsprechenden Baumarten zuordnen.

Den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen stellte Gutsbesitzer Friedrich Amann, Helmut Raith, Rudolf Paukert und Karlheinz Stangl auf Station 3 vor. Hier konnte man an Hand von vielen Präparaten die heimische Tierwelt einmal „fast live“ erleben. Viele Kinder sahen hier zum ersten Mal Fuchs, Fasan, Reh, Dachs oder Wildschwein zumindest als Präparat.

Interessant wurde es auch an Station 4, wo Martin Gürster, Thomas Härtl und Guido Bieber sowie Hans Holzer mit Anton Kirmeier über die Aufgaben eines Jägers informierten. Die Schüler durften unter Anleitung der Jäger eine Jagdkanzel besteigen und mit einem Jagdfernglas Wild ansprechen (erkennen) sowie die Entfernung zum Tier abschätzen. Für viel Hallo sorgten auch die Versuche, dem Jagdhorn Töne zu entlocken und aus respektvoller Distanz wurden verschiedene Jagdwaffen begutachtet. Die Funktion der Schulglocke übernahm an diesem Vormittag Georg Vilsmeier, der mit seinem Jagdhorn zum Stationswechsel und zur Pause rief.

Selbstverständlich gab es zur Halbzeit eine kleine Brotzeit und als Erinnerung erhielten die Teilnehmer zum Schluß eine von Familie Hugo Meyringer und Katharina Brückl in Handarbeit erstellte Medaille aus heimischem Buchenholz. Bei der abschließenden Brotzeit bedankte sich Aktionsleiter Walter Schimanko bei allen Mithelfern sowie den Sponsoren: Brauerei Meyringer und SparDa-Bank Regensburg.

Jagdhund “Ben” bei der Arbeit mit Hundeführer Andreas Scheck

Jagdhund “Ben” bei der Arbeit mit Hundeführer Andreas Scheck

 Begrüssung auf dem Schulhof in Mintraching


Begrüssung auf dem Schulhof in Mintraching

Die Jagdhornbläser der HG Mintraching

Die Jagdhornbläser der HG Mintraching

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Karl-Heinz Stangl und Helmut Raith mit den Kindern aus Mintraching und Sünching

Josefimarkt 2010 im Altenheim Mintraching

a_josefimarkt_10Mintraching.(lbl) Den Festtag seines Namen gebenden Schutzpatrons nahm das Mintrachinger Altenheim St. Josef zum Anlass, den altbayrischen Brauch des „Josefimarktes“ in Mintraching wieder aufleben zu lassen. So fand denn unter zahlreicher Beteiligung von Handwerks- und Kleinkunsttreibenden, belebt durch ein vielseitiges Rahmenprogramm ein trotz mäßigem Wetters gut besuchter Handwerksmarkt auf dem Altenheimgrundstück statt.

Heimleiter Hermann Höcherl hatte alle seine Beziehungen spielen lassen, um den Josefimarkt möglichst attraktiv zu gestalten und so konnte er für den Fierantenbereich zahlreiche Aussteller gewinnen. In und um das Altenheim boten folgende Anbieter ihre Waren feil: Familie Weiß aus Mintraching Gartenmöbel aus ihrer „Möbelkiste“, Familie Degenhart aus Sengkofen Töpferwaren, Familie Kaiser aus Moosham Oster – Dekoration, Frau Kathrin Parzefall aus Regensburg Modeschmuck. Daneben wurde auch traditionelle Handwerkskunst live vorgeführt wie z.B. von Albert Barth aus Mintraching das „Körbe flechten“ aus Weidenruten oder das Spinnen am Spinnrad von Irmgard Reindl aus Wenzenbach. Für Kurzweil und gute Unterhaltung sorgten aber auch die Mintrachinger Jagdhornbläser unter Hornmeister Günther Schilhabel, die die Eröffnung und Begrüßung musikalisch umrahmten, der TSV Neutraubling mit der Präsentation der neuen Sportart „Slack-Line“, ein Basar und Losstand, die Kinder des Kindergarten St. Raphael, Frau Elisabeth Neumann mit ihrem Chor „Cantata Laetitia“, Hans Seemann mit dem Männergesangverein Köfering und die FF Mintraching, die ein Feuerwehrauto für Rundfahrten zur Verfügung stellte. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab Gyros und Grillwurst, aber auch Kaffe und Kuchen. „ Besonders stolz sind wir vom Altenheim darauf, dass uns so viele Leute und Institutionen unentgeltlich unterstützen und somit der komplette Reinerlös der Veranstaltung unserem Heim zu Gute kommen kann“ strahlte Altenheimchef Hermann Höcherl und stellte ob der guten Besucherzahlen eine Wiederholung des Marktes im nächsten Jahr in Aussicht.

Hegeringschiessen 2010 auf der Schiessanlage Bockenberg

Mintraching(lbl) Zum Vergleichsschießen trafen sich die Jäger der Hegegemeinschaft (HG) Mintraching an der Bezirksschießanlage Bockenberg. Sieger und damit auch neuer Inhaber des Wanderpokals „Bronzener Keiler “ wurde Andreas Mätzner aus Unterheising.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte Organisator Bert Linner alle Register gezogen und wie in den Vorjahren mit der Unterstützung vieler Sponsoren werthaltige Sachpreise organisiert. Um an diese zu gelangen mussten die Grünröcke allerdings einen recht anspruchsvollen, von Linner zusammengestellten Jagdparcours durchlaufen. So galt es zunächst mit der Kugel im Sitzen auf den Fuchsen, im Stehen angestrichen auf den Bock, sowie freihändig auf den laufenden Keiler möglichst viele gute Treffer zu platzieren. Dann ging es an den Flintenparcours. Auch hier fanden sich jagdnahe Ziele in Form von Wurftauben, die Situationen, wie sie in der Jagdpraxis oft vorkommen simulieren, wie z.B. eine von hinten einfallende Ente oder einen abstreichender Fasan. Nach knapp vierstündigen Schießen und Auswerten stand mit Andreas Mätzner der Gewinner fest. Er konnte 143 von 170 möglichen Punkten erzielen, gewann damit den „Bronzenen Keiler“ und durfte sich als erster einen der vielen Sachpreise aussuchen. Auf den Plätzen folgten Korbinian Koch aus Geisling und Vorjahressieger Karl Laschinger aus Altach. Als besonderen Gag hatte stellvertretender HG-Leiter Karl Brückl ca. 20 Preispakete in nicht transparente Jutesäckchen gepackt, so dass man die eingepackten Preise nicht erkennen konnte. Diese waren jedoch teilweise wertvoller, als die offen ausgelegten Preise, was natürlich zu allgemeinem Hallo führte, wenn wieder ein wertvolles Messer oder eine Wilduhr oder ähnliches aus den Paketen zum Vorschein kam. „Neben dem vergleichenden Schießen hat dieser Wettbewerb so kurz vor Aufgang der Rehjagd vor allem die Aufgabe, dass die Jäger ihre Waffen auf Funktionalität und Treffpunktlage überprüfen, um so tierschutz- und waidgerecht jagen zu können.“ erläuterte Karl Brückl den tieferen Sinn des Schiessens.

 Unter Hörnerklang überreichte Hans Griesbeck von der HG-Leitung den „Bronzenen Keiler“ an Andreas Mätzner


Unter Hörnerklang überreichte Hans Griesbeck von der HG-Leitung den „Bronzenen Keiler“ an Andreas Mätzner

Hegeringversammlung mit Gehörnschau 2010

Mintraching/Moosham. (lbl). Zur Jahresversammlung mit öffentlicher Gehörnschau trafen sich die Jäger der Hegegemeinschaft ( HG ) Mintraching im Gewölbe der Brauerei Meyringer in Moosham. Dabei vermeldete HG Vorsitzender Adalbert Amann eine Rekordstrecke beim Rehwild.

Nach Begrüßung der Gäste und dem Totengedenken legte Vorsitzender Adalbert Amann auch schon die Abschussstatistik des vergangenen Jahres vor. Dabei zeigte sich, dass die Strecken beim Niederwild ( Hase, Fasan ) nach wie vor rückläufig sind. Die geringen Bestände erlauben keine nachhaltige Nutzung. Anders die Situation bei den Wildarten, die bei den Landwirten für ( Fraß-)schäden sorgen: Sowohl die Tauben, als auch die Gänse- und Schwarzwildstrecke blieb –auf nachdrücklichen Wunsch der Landwirte – hoch. „Wir haben die mit den Grundeigentümern im Abschussplan festgelegte Rehwildstrecke heuer mehr als erfüllt und den höchsten Rehabschuss der letzten 14 Jahre getätigt“ begegnete Amann den allerorts laut gewordenen Forderungen nach einer höheren Abschussquote zum Schutz der natürlichen Waldverjüngung. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch das Vorgehen ideologischer Forstleute in Diensten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF). Von dort wolle man – gemäß einem internen Arbeitspapiers des Landwirtschaftsministeriums – gezielt das traditionell gute Einvernehmen zwischen den Jägern und den Jagdgenossen (Land- und Forstwirten) vergiften. Mittel der Wahl sei zur Zeit das viel zitierte Vegetationsgutachten des AELF. Dieses Gutachten diente einzig dem Zweck, Empfehlungen für die Abschussplanung beim Rehwild auszusprechen. Die Festlegung dieser Zahlen und damit der Abschusspläne liege einzig in den Händen der Jagdgenossen im Einvernehmen mit den Jägern. Alle Bestrebungen des AELF hier die Planungshoheit an sich zu reißen und zu verstaatlichen, komme einer Enteignung der Jagdgenossen und Grundbesitzer gleich, denen von Gesetz wegen das Jagdrecht und die damit zusammenhängende Planung zustehe. Zudem sei das vorzitierte Gutachten hinsichtlich seiner Durchführung wie auch seiner Auslegung alles andere als unumstritten und auch seine Kosten ( einschließlich der zugehörigen Arbeitsgruppe) in Höhe von ca. 30 Millionen € lassen Zweifel an seiner Wirtschaftlichkeit aufkommen.

Bezirksjägermeister und Kreisvorsitzender Hubertus Mühlig lobte – wie anschließend auch der Mintrachinger Bürgermeister Kurt Senft – die Mintrachinger HG ob ihrer vielfältigen Aktivitäten wie z.B den Lernort Natur für die Kinder, die Mitwirkung am Dorffest u.a. mit einem Diorama ( Präparate einheimischen Wildes ) und den regelmäßigen Besuchen im Seniorenheim. Von der BJV Schießanlage Bockenberg berichtete er, dass diese in Kürze durch ein Schießkino weiter an Attraktivität gewinnen wird.

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Katharina Brückl erhält aus der Hand von Adalbert Amann den Ehrenbruch des Bayrischen Jagdverbandes

Karl Frank, Leiter der unteren Jagdbehörde im Landratsamt bezeichnete die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch mit den Mintrachinger Jägern als beispielhaft. So habe man gerade auf die Ernte bedrohende Situation durch Tauben und Gänse mit individuellen Jagdzeitänderungen und Sonderbejagung reagiert. Bezüglich der „heißen Thematik“ Rehwildabschuss riet Frank den Jägern und Jagdgenossen sich auf ihr gutes Verhältnis untereinander zu besinnen und im gemeinsamen Gespräch zielführende Lösungen zu finden. So könne man am besten allen Parteien gerecht werden.

Der Wunsch des Leiters des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Daschner, ebenfalls zu den Jägern zu sprechen, wurde vom Versammlungs- und HG Leiter Amann höflich aber mit Nachdruck zurückgewiesen. Man habe in verschiedensten Versammlungen seine Meinung zur Abschussplanung zur Genüge gehört und wolle das derzeit ohnehin hoch belastete Klima zwischen Jägern und Forst nicht noch mehr vergiften.

Stellvertretender HG-Leiter Karl Brückl berichtete von den Aktivitäten des vergangenen Jahres und informierte, dass 2010 neben den altbekannten Aktionen ganz im Zeichen der 1000 Jahrfeier des Ortsteiles Mangolding stehe. So werde man am Festsonntag ( 6.Juni ) am Festzug teilnehmen und anschließend mit den Jagdhornbläsern und Hundeführern präsent sein. Außerdem finde die Jägermesse am 18.9 in Mangolding statt. Nächster Treffpunkt sei das Vergleichsschießen am 18.4. am Bockenberg. Zum Abschluss erhielt Katharina Brückl für ihre Verdienste in der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit der Ehrenbruch des Bayerischen Jagdverbands überreicht.